Beschreibung
Die Pistole Heckler & Koch HK 4 ist ein Wunderding der damaligen Technik.
Nach dem Krieg haben sich einige Ingenieure zusammen getan und Heckler & Koch (H&K) gegründet. Einige davon haben davor bei Mauser gearbeitet und waren dort an der Entwicklung der Mauser Hsc Pistole beteiligt. Dies erklärt auch die direkte technische Abstammung der Heckler & Koch HK 4 von der Mauser Hsc.
Es handelt sich um einen nicht verriegelten Rückstoßlader mit Feder-Masse-Verschluss. Sie weist einen Spannabzug mit einer kombinierten Sicherungs-Entspann Vorrichtung auf.
Die Heckler & Koch HK 4 hat die Zahl „Vier“ im Namen, weil sie schnell und einfach auf vier unterschiedliche Kaliber umgerüstet werden kann. Durch Wechseln des Laufes und des Magazin (beim Wechsel von Zentralfeuerkaliber auf Randfeuerkaliber muss noch der Schlagbolzen umgestellt werden) können die Kaliber .22 Long Rifle (.22 LR), 6.35mm Browning, 7.65mm Browning und 9mm kurz / .380 Auto aus der Pistole verschossen werden. Manche dieser Wechselläufe haben die selbe Nummer wie die Waffe (selten) oder dann eigene Nummern im Bereich grösser 100’000.
Die Heckler & Koch HK 4 ist eine Waffe aus dem Beginn der Waffenproduktion bei Heckler und Koch; aus ihr wurde schließlich die Heckler & Koch P9 weiter entwickelt.
Die Heckler & Koch HK 4 wurde für den Privatmarkt und den Behördenmarkt hergestellt. Für den Privatmarkt wurde durch den amerikanischen Hersteller/Importeur H&R Firearms (ehemals Harrington & Richardson) eine normale und eine Jubiläums-Serie (100 Jahre H&R) importiert, welche einen eigenen Serien Nummernbereich aufweisen.
Die Nummern HR 00001 bis HR 02000 wurden als 100-Jahre-H&R-Jubiläumspistolen hergestellt.
Die Nummern HR 02001 bis HR 10000 waren Standardpistolen für den amerikanischen Zivilmarkt.
Die Nummern 10001 bis 40000 waren für zivile Heckler & Koch HK 4 Pistolen vorgesehen.
Die Nummern 40001 bis 52400 waren für die deutschen Zoll und Polizeibehörden vorgesehen (letzte bekannte Nummer im November 1974).
555 Pistolen wurden durch die französische Fabrik MAS (Nummern 51566 bis 52120 in den Jahren 1973 und 1974) fabriziert. Diese waren für die Berliner Behörden vorgesehen, welche aufgrund der Vorgaben der Alliierten keine deutschen Waffen führen durften.
Die Wechselläufe tragen Seriennummern grösser 100000.
Zu den Pistolen der deutschen Behörden, welche das Kaliber 7.65mm Browning aufwiesen, wurden ganz wenige nummerngleiche Läufe im Kaliber .22 Long Rifle (.22 LR) ausgeliefert.
Die Heckler & Koch HK 4 aus dem Behördenbereich weisen im Originalzustand keinen zivilen deutschen Beschuss auf.
Beschreibung:
Komplett Set Heckler & Koch HK4 mit der Waffennummer:14823 (Beschuss Ulm 1969)
Set bestehend aus:
Pistole HK4 in Kal. 9mm kurz / .380 Auto mit einem Magazin
Wechsel-Lauf in Kal. 7,65mmBr. mit drei Magazine (Verbaut in Pistole)
Wechsel-Lauf in Kal. 6,35mmBr. mit einem Magazin
Wechsel-Lauf in Kal. .22lr mit zwei Magazine
Zustand: Sehr guter Original Zustand, Laufe Blitz Blank, scharfe Kanten und Züge. Ein muss für jeden H&K Sammler oder interessierten.















